Touren

“La Strada dei Cannoni” Richtung Lago Camoscere

Die unasphaltierte Höhenstraße ohne nennenswerte Höhenunterschiede ist eine Panoramastrecke mit Blick über die Cottischen Alpen und die piemontesische Ebene.

Die ganze Strecke liegt in der Sonne. Von Morinesio (1466m) fährt man hoch in Richtung Elva, dann über den Colle delle Cavalline (1941m) und den Colle di Sampeyre (2284m). Hier dominiert der Monviso mit seiner mächtigen Nordseite den Blick. Man biegt in die "Strada dei Cannoni" nach links ein und folgt ihr bis zum Colle della Bicocca (2285m). Hier hört die breite Schotterstraße auf und ein Weg folgt fast eben für den Endspurt zum Lago Camoscere (2644m)  in einer Mulde zwischen dem Pelvo d'Elva und dem Monte Chersogno.

“La Strada dei Cannoni”– in Richtung der Ebene von Cuneo

Vom Colle di Sampeyre folgt man der unasphaltierten Straße rechter Hand auf der Wasserscheide zwischen Maira- und Varaitatal in Richtung Colle Rastcias, Colle Birrone, Colle della Ciabra. Von hier sollte kann man den Gipfel des Roccerè besteigen (ca.15´), der bekannt ist für seine steinzeitlichen in den Fels gehauenen Schalen (Copelle) und für das spektakuläre Panorama, das den Blick über die Langhe, bis Turin, auf´s Matterhorn und den Monte Rosa führt.

Vom Colle della Ciabra an ist die Straße (teilweise) asphaltiert. Sie führt zum Monte San Bernardo und ermöglicht verschiedene Abfahrten in die Ebene: Zunächst zum Santuario di Valmala , la Colletta di Rossana und Busca (asphaltiert), nach Roccabruna und Dronero, Colle Liretta e Villar San Costanzo (teilweise asphaltiert). Auf jeder Route entdeckt man immer wieder auch alternative Wege, die durch kühle Waldstücke Richtung Tal führen.

Gardetta-Rundweg
Eine weitere klassische Panorama-Route des Maira-Tals ist der Gardetta-Rundweg. Nachdem man den ordentlichen Anstieg (mit dem Rad - oder dem Auto) geschafft, bieten sich 20 Kilometer Rundwege  auf alten Militärstraßen, fast immer oberhalb von 2000m.

Von Morinesio aus geht es nach Stroppo hinunter und von hier bis zur Weggabelung Ponte Marmora. Hinauf Richtung Marmora/ Canosio. Der etwas längere Weg hoch zum Vallone di Marmora lohnt sich, da er in der Steigung angenehm konstant verläuft und der Lago Resile, eine Oase der Ruhe, zwei Minuten abseits der Straße,  zur Rast einlädt.
Man folgt sodann der Wasserscheide zum Grana-Tal mit dem Colle di Esischie und dem Colle Fauniera (oder Colle dei Morti) auf dem man einem Denkmal für Marco Pantani begegnet, dem früheren Helden des Giro d´Italia. Ein kurzer Abwärtsweg ins Vallone dell´Arma (Valle Stura) führt zum Colle di Valcavera. Hier endet der Asphaltweg. Der Schotterweg folgt der Bandia-Hochebene, wo man auf längst verlassene Befestigungen und kleine Kasernen stößt. Weiter auf ebenem Weg erreicht man den Colle della Margherina und überquert von hier den ganzen Südhang der Gardetta-Hochebene mit der eindrucksvollen Silhouette des Rocca la Meja, der das Panorama dominiert. Ein kleiner Umweg führt zur Gardetta-Hütte und zum Gardetta-Pass. Von hier bestaunt man das wilde Panorama des Oronaje und des oberen Vallone di Unerzio (Acceglio). Vom Colle del Preit steigt man wieder hinab nach Canosio und Ponte Marmora um den Rundweg abzuschließen.

Ponte Marmora – Chiappera
Leichte Maountainbike-Tour entlang der Forstwege, die sich im Winter in die Langlauf-Loipe des Mairatals verwandeln.
Von Ponte Marmora erreicht man Prazzo inferiore und superiore, über Borgata Maddalena,  Frere di Acceglio, Ponte Maira, Saretto und Chiappera vorbei am Sockel der Provenzale-Castello-Gruppe bis zum Ende der Schotterstraße, weiter auf den Weidewegen, die Wände des Alta Valle und die Cascate di Stroppia im Blick.

Weitere empfohlene Touren:
Wanderweg "A spass per lou viol" von Elva.
Vallone di Traversiera und Madonna delle Grazie di Acceglio.
Colle Intersile und Costa Chiggia di Marmora.
Vallone del Tibert nach Celle Macra.
Überquerung  Celle Macra - Combamala di San Damiano Macra
Vallone San Michele di Prazzo - Grange Chiotti
Vallone di Unerzio: Chialvetta, Prato Ciorliero - Colle Ciarbonet