Die Okzitanische Kultur
Okzitanien und seine Traditionen
Die Kultur des okzitanischen Sprachraums, die sich um das Jahr 1000 n.Chr. ausbildete, war die erste bedeutende neue Kultur nach dem Verfall des Römischen Reiches.
„Okzitanien“, das allerdings kein einheitlich politischer Raum war, erstreckte sich von den Pyrenäen bis zu den Alpen, vom Mittelmeer bis zum Atlantik. Es umfasste den Süden bis zur Mitte Frankreichs (Provence, Dauphinèe, Auvergne, d Limousin, Aquitanien, Languedoc und Gascogne) das Val´d´Aran in Spanien und 16 Täler in Italien in den heutigen Provinzen Cuneo und Turin, außerdem einen Teil der Provinz Imperia.
Auf der Flucht vor Verfolgung landeten okzitanische Waldenser in Kalabrien – der Ort Guardia Piemontese wurde so die südlichste okzitanische Gründung.
Im 18. Und 19.Jahrhundert wurde „Okzitanien“ , das keine politische und militärische Macht war, zum Teil Frankreichs, Italiens bzw. Spaniens.
Damit setzten sich auch die Sprachen dieser 3 Nationen durch und schwächten den Zusammenhang des alten okzitanischen Sprachraums. Traditionen wie die okzitanische Musik und der Tanz blieben jedoch erhalten und erfreuen sich sogar in den letzten Jahrzehnten einer neuen Vitalität.















